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Lieder-Marathon am Reformationstag

Das gemeinsame Singen in deutscher Sprache im Gottesdienst, bei Andachten aber auch zu Hause war eine der folgenreichsten Errungenschaften der Reformation und hat sich, bei zahlreichen Veränderungen, doch im Kern bis heute erhalten. Das gemeinsame Singen der frühen evangelischen Lieder gefiel bereits den Leuten der Lutherzeit. Diese Art von geselligem Miteinander kannte man von Festen oder aus dem Wirtshaus. Das Gesangbuch war damals das moderne Medium für die Verbreitung der Lieder und es wurde mehr als dankbar angenommen. Diese Liedsammlungen der Reformatoren waren genau so begehrt wie ihre Schriften.
Dabei kann ein Lied bis heute für den einen Quelle der Freude, für den nächsten Stein des Anstoßes sein. Dies zeigte sich insbesondere bei einem christlichen Lied, das in den 1960er Jahren in einer Kuschel-Pop-Version die deutsche Hitparade eroberte und heute unter der Nr. 334 im Evangelischen Gesangbuch steht.

Dieses Evangelische Gesangbuch, mit dem Regionalteil für Baden, das Elsass und Lothringen, ist am Dienstag, 31. Oktober offizielles Sportgerät beim Lieder-Marathon in der Stadtkirche Durlach. Bezirkskantor Johannes Blomenkamp hat die 100 schönsten Gesangbuchlieder ausgewählt und lädt am Reformationstag, der in diesem Jahr ein bundesweiter Feiertag ist, dazu ein, diese gemeinsam zu singen. Startzeit ist 11 Uhr. Die Lied-Weg-Strecke wird hierzu in insgesamt sieben Teilabschnitte (siehe unten).

In den Pausen gibt es eine kleine Stärkung. Selbstverständlich ist es möglich, nur Teilabschnitte zu absolvieren. Suchen Sie sich einfach aus dem Gesamtprogramm, dass sie ab Anfang Oktober an dieser Stelle finden, Ihre persönlichen Lieblingslieder heraus und kommen Sie zum Mitsingen in die Stadtkirche Durlach.

Das professionelle Sangessport-Team vor Ort sorgt dafür, dass Sie zu jedem Zeitpunkt dazu kommen können: Moderieren werden u. a. Pfarrerin in Ruhe Annegret Lingenberg, Pfarrerin Kira Busch-Wagner, Pfarrer Thomas Abraham, Pfarrer Johannes Kurz und Blomenkamp selbst. Das Durlacher Bläserensemble und der Posaunenchor Grötzingen werden zwei musikalische Streckenabschnitte begleiten. Für Trittfestigkeit während des mehrstimmigen Spaziergangs durchs Kirchenjahr sorgt die Durlacher Kantorei. An der Stumm-Goll-Orgel musizieren zusätzlich zu Johannes Blomenkamp selbst Daniel Kaiser, Johann Christoph Haake und Leon Tscholl.

Und selbstverständlich wird auch das unter Nr. 334 abgedruckte "Danke für diesen guten Morgen" gesungen.

Hier die Informationen zum Lieder-Marathon, mit den Uhrzeiten:

11 Uhr: Morgenlieder

12 Uhr: Lob- & Danklieder

13 Uhr: Neue Lieder

14 Uhr: Spaziergang durchs Kirchenjahr

15 Uhr: Anbetung und Vertrauen

16 Uhr: Mehrstimmiger Spaziergang durchs Kirchenjahr

17 Uhr: Abend- & Segenslieder

Ort: Stadtkirche Durlach, Am Zwinger 5

Leitung: Johannes Blomenkamp

Eintritt frei

Text und Foto: Johann-Christoph Haake, Öffentlichkeitsarbeit und Programmredaktion, Kantorat der Stadtkirchen-Gemeinde Durlach / Bezirkskantorat der Evangelischen Kirche in Karlsruhe

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Bachs Orgelmesse

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Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank predigt am 11. Juli in Karlsruhe

Im Rahmen der Predigtreihe "Die Kraft des Wortes", zu der die evangelische und die katholische Kirche in Karlsruhe zum Reformationsjahr 2017 einladen, wird am Dienstag, 11. Juli, Dr. Peter Frank, Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof, um 18.00 Uhr in der katholischen Stadtkirche St. Stephan (Erbprinzenstr. 16, 76133 Karlsruhe) zu Gast sein. Er wird während eines Gottesdienstes predigen, im Anschluss wird es in einer Gesprächsrunde die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung geben.


Zum 500. Gedenkjahr der Reformation bieten die katholische und die evangelische Kirche in Karlsruhe von Februar bis Juli 2017 jeweils an einem Dienstag im Monat einen Gottesdienst an, in dem das Wort im Mittelpunkt steht und der mit Predigt und Impulsen zu Austausch und Auseinandersetzung einlädt.

Der Titel "Die Kraft des Wortes" nimmt Bezug auf das zentrale Anliegen der Reformation, die das Wort Gottes als Grundlage und Richtschnur wieder neu in die Mitte von Glaube und Theologie gerückt hat. Heute ist die zentrale Rolle der Heiligen Schrift in der evangelischen wie in der katholischen Kirche gleichermaßen erkennbar. Namhafte Gäste, die auf unterschiedliche Weise durch ihr Wort und ihre Sprache wirken, kommen als Prediger zu Wort und anschließend mit den Teilnehmenden ins Gespräch.
 
Veranstalter: Bildungszentrum Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg), Evangelisches Dekanat Karlsruhe, Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe, Katholisches Dekanat Karlsruhe und Roncalli-Forum Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg).



Presseinformation der Katholischen Kirche im Dekanat Karlsruhe vom 4. Juli 2017

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Luther fragen

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Tageszeitungsjournalist predigt in St. Stephan in Karlsruhe

Im Rahmen der Predigtreihe "Die Kraft des Wortes", zu der die evangelische und die katholische Kirche in Karlsruhe zum Reformationsjahr 2017 einladen, wird am Dienstag, 9. Mai Dr. Klaus Gaßner, Leiter der Gesamtredaktion der Badischen Neueste Nachrichten, um 18.00 Uhr in der katholischen Stadtkirche St. Stephan zu Gast sein. Er wird während eines Gottesdienstes predigen, im Anschluss wird es in einer Gesprächsrunde die Möglichkeit zum Austausch und zur Begegnung geben.

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Nacht der Freiheit

Die Freiheit jeder und jedes Einzelnen, aber auch die Freiheit gesellschaftlicher Gruppen war ein zentrales Anliegen der zahlreichen reformatorischen Bewegungen, an welche die Evangelische Kirche in Karlsruhe in diesem Jahr unter dem Motto "Woher? Wohin? Reformation aufgefächert" erinnert. Während der Nacht der Freiheit, die am 12. Mai ab 19 Uhr in drei Karlsruher Kirchen stattfindet, soll dieses Erinnern mit Gospel, Brass von Barock bis Pop und Taizé-Gebeten geschehen.

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Auf dem Ökumeneweg in Hagsfeld

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Der ANDERE Gottesdienst

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Startschuss für Oekumeneweg

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"Luther in Worms" - Karlsruher Erstaufführung

Luther in Worms – was für ein Thema! Der rebellische und unbeugsame Mönch soll Kaiser Karl V. vor dem Reichstag des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation Rechenschaft ablegen und seine Thesen widerrufen. Ein unglaublich spannendes und mitreißendes Oratorium in zwei Teilen hat Ludwig Meinardus daraus gemacht; mit großer sinfonischer Besetzung, Doppelchören, fünf Solisten und einem Kinderchor weist es opernhafte Qualitäten auf. Ursprünglich geplant zum 400. Geburtstag Martin Luthers, ist es 1873 in Weimar zur Uraufführung gekommen, und zwar unter der Leitung von Franz Liszt, der mit Meinardus befreundet war und ihn auch zu diesem Werk angeregt haben soll.
Der Bachchor Karlsruhe, einer der führenden Oratorienchöre der Region, hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch selten gespielte Werke zu erarbeiten.

Zum ersten Mal hier in der Fächerstadt aufgeführt wird das dramatische Oratorium in zwei Teilen am Sonntag, 26. März um 18.00 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe (Am Marktplatz).



Ausführende:


Julia Wagner, Sopran

Regina Grönegreß, Alt

Bernhard Gärtner, Tenor

Wolfgang Newerla, Bass

Konstantin Wolff, Bariton (Luther)



Bachchor Karlsruhe

Cantus Juvenum Karlsruhe

Camerata 2000

Leitung: KMD Christian-Markus Raiser
 
Eintrittskarten
Karten von 11,00 bis 28,00 Euro (2 Euro Ermäßigung) sind im Vorverkauf erhältlich bei:

- Musikhaus Schlaile Karlsruhe, Kaiserstraße 175

- Touristinformation Karlsruhe, Bahnhofsvorplatz

- oder unter www.tickets-stadtkirche.de

Das Gemälde "Luther vor dem Reichstag in Worms" stammt von Hermann
Wislicenus.

Der Karlsruher Bachchor ist in der Stadt und der Region bekannt, für seine hochkarätigen Aufführungen.

Bildquelle: Kantorat der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe

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Gestaltung von zwei Lutherbüsten bei PapierFischer

(cm) Freitagnachmittag, 3. Februar, 16.00 Uhr im Papier-Fischer in Karlsruhe. Sie ist fast fertig, die Lutherbüste, die der Berliner Künstler Harald Birck aus Ton gestaltet hat. Georg Friedrich Hoepfner hat an diesem Nachmittag Modell gestanden und wer sich die Büste genau anschaut erkennt den ehemaligen Geschäftsführer der Karlsruher Privatbrauerei deutlich. Zwei Stunden lang still zu sitzen sei ihm gar nicht so schwergefallen wie gedacht, so Hoepfner. "Ich bin ja viel unterwegs, habe viel zu tun und entsprechend viele Gedanken im Kopf und ich dachte eigentlich, dass es schwierig für mich ist das auszuhalten", erklärt er. Bekannt ist der promovierte Kaufmann auch für die Gründung des CyberForum in Karlsruhe Ende der 90'er Jahre. Mit über 1000 Mitgliedern ist das CyberForum e.V. heute das größte regional aktive Hightech.Unternehmer.Netzwerk. in Europa.

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